Nadia Murad trifft finnische Regierungsvertreter, um Gerechtigkeit und Unterstützung für Überlebende voranzubringen

Letzte Woche reiste Nadia Murad nach Finnland, um dort hochrangige Gespräche mit führenden Regierungsvertretern über konfliktbezogene sexualisierte Gewalt (CRSV) und Gerechtigkeit für Überlebende zu führen.

Nadia traf sich mit Präsident Alexander Stubb und seiner Frau Suzanne Innes-Stubb, um zu erörtern, wie Finnland dazu beitragen kann, die weltweiten Maßnahmen gegen CRSV zu stärken und den Überlebenden den Weg zur Gerechtigkeit zu ebnen. Außerdem traf sie sich mit der finnischen Außenministerin Elina Valtonen, um die Bedeutung einer nachhaltigen diplomatischen Führungsrolle bei der Förderung von Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht zu unterstreichen.

Überlebende bitten nicht um Mitgefühl. Sie suchen Gerechtigkeit, Anerkennung und die Chance, ihr Leben in Würde neu aufzubauen.

Nadia’s Initiative ist der finnischen Führung dankbar dafür, dass sie sich für diese entscheidenden Themen einsetzt – und dazu beiträgt, dass die Prioritäten der Überlebenden in die Politik auf höchster Ebene einfließen.

Ann-Kathrin Ebinger